HypoVereinsbank gliedert gesamten Service aus

von Gerhard Hegmann, FTD

Die HypoVereinsbank (HVB) lagert in bisher ungekannten Ausmaß Dienstleistungen aus. Übrig bleiben das operative Bankgeschäft und dessen Steuerung in der Münchner Mutterbank. In einer neuen Gesellschaft gebündelt werden nun alle Dienste, die zum Betrieb einer Bank notwendig sind. Die Palette reicht vom Einkauf über den Betrieb der IT-Systeme, die Immobilienverwaltung bis hin zur Abwicklung der Handelsgeschäfte.

Die neue Struktur dürfte der Unicredit zudem die Kontrolle erleichtern. Das große Aufräumen bedeutet in der Praxis, dass in der neuen Gesellschaft mehrere HVB-Tochtefirmen, deutsche Niederlassungen von Unicredit-Töchtern und HVB-eigene Aktivtäten landen. Bei der Neugründung gehe es nicht vorrangig darum, Kosten zu senken. Hauptzweck sei zwar die Sicherung der Qualiät, trotzdem werden von der neuen Gesellschaft jährliche Produktivitätssteigerungen von drei bis fünf Prozent erwartet.